UI/UX-Design

UX-Design-Grundlagen: 7 Prinzipien für Unternehmenswebsites

Gute UX merkt man kaum – schlechte sofort. Wir zeigen die Grundprinzipien, nach denen Besucher eine Firmenwebsite intuitiv bedienen können, übersetzen die bekannten Usability-Heuristiken in die Praxis und erklären, wie Sie Ihre eigene Seite in einer Stunde prüfen.

H. KiassifMarketingleiter Aktualisiert am 06.11.2026 8 Min. Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
  1. Was UX-Design auf einer Firmenwebsite leisten muss
  2. Prinzip 1: Konventionen nutzen statt neu erfinden
  3. Prinzip 2: Besucher scannen, sie lesen nicht
  4. Prinzip 3: Kurze Wege zu den wichtigsten Aufgaben
  5. Prinzip 4: Immer zeigen, was gerade passiert
  6. Prinzip 5: Weniger ist mehr
  7. Prinzip 6: Für alle Geräte und alle Menschen
  8. Prinzip 7: Vertrauen und Ehrlichkeit
  9. Die 10 Usability-Heuristiken in der Praxis
  10. So prüfen Sie Ihre Website in einer Stunde
  11. Häufige UX-Fehler auf Firmenwebsites
  12. Checkliste: UX-Grundlagen
  13. Häufige Fragen
Illustration zum Thema UX-Design-Grundlagen UI/UX-DESIGN
Das Wichtigste in Kürze
  • Gutes UX-Design folgt Erwartungen: Besucher verbringen die meiste Zeit auf anderen Websites und erwarten, dass Ihre ähnlich funktioniert.
  • Besucher scannen statt zu lesen. Aussagekräftige Überschriften, kurze Absätze und Listen entscheiden, ob Inhalte ankommen.
  • Definieren Sie die drei wichtigsten Aufgaben Ihrer Besucher und machen Sie genau diese Wege so kurz wie möglich.
  • Die 10 Usability-Heuristiken von Jakob Nielsen sind seit über 30 Jahren ein bewährter Prüfrahmen – auch für kleine Firmenwebsites.
  • Die beste UX-Prüfung ist Beobachtung: Lassen Sie drei bis fünf Menschen konkrete Aufgaben auf Ihrer Seite lösen.

Ein Elektriker bekommt Anrufe, in denen Kunden fragen, ob er auch Wallboxen installiert – obwohl das ausführlich auf der Website steht. Eine Steuerkanzlei wundert sich, warum kaum jemand das Kontaktformular nutzt. Beides sind typische UX-Probleme: Die Informationen sind da, aber Besucher finden oder verstehen sie nicht.

UX-Design (User Experience Design) sorgt dafür, dass das nicht passiert. Was die Begriffe UI und UX genau bedeuten, erklären wir im Beitrag UI und UX: der Unterschied. Hier geht es um die Praxis: sieben Prinzipien, die auf jeder Unternehmenswebsite gelten – unabhängig von Branche, Budget und System.

Was UX-Design auf einer Firmenwebsite leisten muss

Eine Unternehmenswebsite ist kein Selbstzweck. Besucher kommen mit einer Frage oder Aufgabe: Bietet die Firma das an, was ich brauche? Arbeitet sie in meiner Region? Was kostet es ungefähr? Wie erreiche ich jemanden? Gutes UX-Design beantwortet diese Fragen mit möglichst wenig Aufwand für den Besucher.

Jakob Nielsen beschreibt in seiner Einführung zur Usability, was passiert, wenn das nicht gelingt: Ist eine Website schwer zu bedienen, verlassen die Menschen sie. Niemand liest auf einer Website eine Anleitung – es gibt genug Alternativen, also ist Gehen die naheliegende Reaktion. Für Betriebe, deren Wettbewerber nur einen Klick entfernt in den Suchergebnissen stehen, ist das ein direkter Verlust an Anfragen.

Prinzip 1: Konventionen nutzen statt neu erfinden

Die Nielsen Norman Group hat einen einfachen Grundsatz formuliert, der als Jakob’s Law bekannt ist: Nutzer verbringen die meiste Zeit auf anderen Websites. Deshalb erwarten sie, dass Ihre Website so funktioniert wie die, die sie schon kennen.

Für Firmenwebsites haben sich klare Muster eingebürgert:

  • Logo oben links, ein Klick darauf führt zur Startseite.
  • Hauptnavigation oben, auf dem Smartphone hinter einem deutlich erkennbaren Menü-Symbol.
  • Telefonnummer und Kontakt-Button oben rechts.
  • Impressum, Datenschutz und Kontaktdaten im Footer.
  • Unterstrichener oder farblich deutlich abgesetzter Text ist ein Link.

Wer davon abweicht, zwingt Besucher, erst die Bedienung zu lernen. Originalität gehört in Bilder, Texte und Tonalität – nicht in die Frage, wo der Kontakt-Button steht.

Prinzip 2: Besucher scannen, sie lesen nicht

Eyetracking-Studien der Nielsen Norman Group zeigen, dass Menschen Webseiten ohne klare Gliederung häufig in einem F-förmigen Muster überfliegen: eine Bewegung quer über den oberen Bereich, eine kürzere darunter, dann senkrecht am linken Rand nach unten. Inhalte rechts und weiter unten werden dabei leicht übersehen.

Das F-Muster ist kein Gesetz, sondern das, was passiert, wenn eine Seite keine Orientierung bietet. Die Gegenmittel:

  • Aussagekräftige Zwischenüberschriften, die mit dem wichtigsten Wort beginnen („Dachsanierung: Ablauf und Dauer“ statt „Wie wir arbeiten“).
  • Das Wichtigste zuerst – in den ersten zwei Absätzen einer Seite.
  • Listen und nummerierte Schritte statt langer Fließtexte.
  • Hervorhebungen für Schlüsselbegriffe, sparsam eingesetzt.

Wie Größe, Kontrast und Abstand den Blick gezielt lenken, erklären wir im Beitrag Visuelle Hierarchie und Weißraum.

Prinzip 3: Kurze Wege zu den wichtigsten Aufgaben

Nicht jede Seite und jeder Klick sind gleich wichtig. Bevor Sie über Gestaltung sprechen, legen Sie fest, welche drei Aufgaben Besucher auf Ihrer Website am häufigsten erledigen wollen. Bei einem Dachdecker könnten das sein: „Notdienst erreichen“, „Leistung für mein Dach finden“, „Angebot anfragen“. Bei einer Arztpraxis eher: „Sprechzeiten finden“, „Termin buchen“, „Anfahrt“.

Für diese Aufgaben gilt: Der Weg muss von jeder Seite aus erkennbar sein und so wenige Zwischenschritte wie möglich haben. Wie Sie Menüpunkte benennen und anordnen, damit Besucher den richtigen Weg wählen, steht im Beitrag zur Website-Navigation.

Praxistipp: die Aufgaben-Liste

Fragen Sie die Kollegen am Telefon und im Büro, welche Anliegen Kunden am häufigsten haben. Die ersten drei Antworten sind Ihre Kernaufgaben – und oft nicht das, was im Menü an erster Stelle steht.

Prinzip 4: Immer zeigen, was gerade passiert

Unsicherheit ist einer der größten Gründe für Abbrüche. Besucher sollten jederzeit wissen, wo sie sind und ob ihre Aktion funktioniert hat. In der Praxis heißt das:

  • Der aktuelle Menüpunkt ist markiert, auf tieferen Seiten hilft eine Brotkrumen-Navigation.
  • Buttons reagieren sichtbar beim Überfahren und Antippen.
  • Nach dem Absenden eines Formulars erscheint eine klare Bestätigung: „Danke, wir melden uns bis morgen Mittag.“
  • Fehlermeldungen stehen direkt am betroffenen Feld und sagen, was zu tun ist („Bitte geben Sie eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse an“) – nicht nur „Fehler“.
  • Wer ein Formular falsch ausfüllt, verliert nicht alle bisherigen Eingaben.

Prinzip 5: Weniger ist mehr

Jedes zusätzliche Element auf einer Seite konkurriert mit den wichtigen. Nielsen formuliert das in seiner Heuristik „Ästhetisches und minimalistisches Design“: Inhalte, die nicht relevant sind, schwächen die Sichtbarkeit derer, die es sind.

Typische Kandidaten zum Streichen oder Verkleinern sind automatisch wechselnde Slider, Pop-ups direkt beim Laden, Willkommenstexte ohne Inhalt, veraltete News-Bereiche und Social-Media-Feeds, die niemand pflegt. Auch bei Buttons gilt: Wenn alles hervorgehoben ist, ist nichts hervorgehoben.

Prinzip 6: Für alle Geräte und alle Menschen

Viele Besucher kommen über das Smartphone – gerade bei Notdiensten oder lokalen Suchen. UX-Design muss deshalb vom kleinen Bildschirm aus gedacht werden: Lässt sich die Telefonnummer mit einem Tipp anrufen? Sind Buttons groß genug für den Daumen? Bleibt das Formular auch mit eingeblendeter Tastatur bedienbar?

Die Barrierefreiheits-Richtlinien WCAG 2.2 geben dafür konkrete Mindestwerte vor, etwa eine Zielgröße von mindestens 24 × 24 CSS-Pixeln für Klickflächen (Erfolgskriterium 2.5.8, Stufe AA) oder einen Kontrast von 4,5 : 1 für normalen Text. Barrierefreiheit ist kein Sonderthema für wenige, sondern macht Websites für alle leichter nutzbar.

Prinzip 7: Vertrauen und Ehrlichkeit

Besucher wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben, bevor sie Daten preisgeben. Echte Fotos, nachvollziehbare Bewertungen und offene Angaben zu Ablauf und Preisrahmen reduzieren Unsicherheit. Umgekehrt zerstören Tricks Vertrauen schnell: versteckte Kosten, vorab angehakte Kästchen, unklare Button-Beschriftungen. Gutes UX-Design ist auch eine Frage der Fairness.

UX-Check für Ihre Website?

Wir prüfen Klickwege, Formulare und Mobilansicht und priorisieren, was den größten Unterschied macht.

UI/UX Design Agentur

Die 10 Usability-Heuristiken in der Praxis

Jakob Nielsen hat 1994 zehn allgemeine Regeln für die Gestaltung von Benutzeroberflächen veröffentlicht, die bis heute als Prüfrahmen dienen; die Nielsen Norman Group hat die Formulierungen zuletzt 2024 überarbeitet. Die Tabelle übersetzt sie auf typische Firmenwebsites:

HeuristikWas das auf Ihrer Website heißt
1. Sichtbarkeit des SystemstatusAktiver Menüpunkt markiert, Bestätigung nach dem Absenden, Ladeanzeige bei längeren Vorgängen
2. Übereinstimmung mit der realen WeltBegriffe der Kunden statt Fachjargon: „Heizung tauschen“ statt „Wärmeerzeuger-Substitution“
3. Nutzerkontrolle und FreiheitPop-ups lassen sich schließen, Schritte in Formularen sind rückgängig zu machen
4. Konsistenz und StandardsButtons sehen überall gleich aus, Konventionen wie Logo-Link zur Startseite werden eingehalten
5. FehlervermeidungPflichtfelder klar markiert, Eingabeformate erklärt, Datumsauswahl statt Freitext
6. Wiedererkennen statt ErinnernWichtige Infos wie Telefonnummer und Leistungen sind sichtbar, nicht nur in Unterseiten versteckt
7. Flexibilität und EffizienzDirekte Wege für Eilige, etwa ein Notdienst-Button oder die Suchfunktion auf großen Seiten
8. Ästhetisches, minimalistisches DesignNur Inhalte, die eine Besucherfrage beantworten; keine Füllelemente
9. Fehler erkennen und beheben helfenVerständliche Fehlermeldungen am Feld; hilfreiche 404-Seite statt Sackgasse
10. Hilfe und DokumentationFAQ zu Kosten, Ablauf und Einzugsgebiet; Ansprechpartner sichtbar
Heuristiken ersetzen keinen Test

Die Heuristiken helfen, offensichtliche Schwächen zu finden. Ob echte Kunden Ihre Seite verstehen, zeigt erst die Beobachtung. Beides ergänzt sich: erst prüfen, dann testen.

So prüfen Sie Ihre Website in einer Stunde

Sie brauchen keine Agentur, um die gröbsten UX-Probleme zu finden. Diese Schritte reichen für einen ersten Eindruck:

  1. Kernaufgaben festlegenSchreiben Sie die drei wichtigsten Aufgaben Ihrer Besucher auf, zum Beispiel „Herausfinden, ob die Firma in Fellbach arbeitet“.
  2. Selbst durchklicken – mobilLösen Sie jede Aufgabe auf dem Smartphone und zählen Sie die Klicks. Notieren Sie jede Stelle, an der Sie kurz zögern.
  3. Heuristiken durchgehenPrüfen Sie Startseite, eine Leistungsseite und das Kontaktformular anhand der Tabelle oben.
  4. Fremde Augen holenBitten Sie zwei, drei Personen, die Ihre Website nicht kennen, dieselben Aufgaben zu lösen. Schauen Sie zu, ohne zu helfen.
  5. Daten ergänzenSchauen Sie in Ihre Webanalyse: Welche Seiten haben viele Ausstiege, wo brechen Formulare ab?
  6. PriorisierenBeheben Sie zuerst, was die Kernaufgaben behindert. Schönheitsfehler kommen danach.

Wie Sie solche Tests strukturiert und mit wenig Budget durchführen, zeigt unser Beitrag zum Usability-Test.

Häufige UX-Fehler auf Firmenwebsites

In Projekten sehen wir immer wieder dieselben Muster:

  • Interne Sprache: Menüpunkte wie „Portfolio“, „Kompetenzen“ oder Produktnamen, die Kunden nicht kennen.
  • Versteckter Kontakt: Die Telefonnummer steht nur im Impressum, auf dem Smartphone ist sie nicht antippbar.
  • Formulare wie Behördenanträge: zu viele Pflichtfelder, unklare Fehlermeldungen, keine Bestätigung.
  • Unklare Buttons: „Mehr“, „Weiter“ oder „Hier klicken“ statt einer konkreten Beschriftung.
  • Desktop-Denken: Inhalte, die am Laptop funktionieren, aber auf dem Smartphone zu klein, zu breit oder zu tief versteckt sind.
  • Keine Antwort auf die Kostenfrage: Besucher wollen zumindest einen Rahmen oder wissen, wie ein Angebot zustande kommt.

Checkliste: UX-Grundlagen

  • Die drei wichtigsten Besucheraufgaben sind definiert und von jeder Seite aus erreichbar.
  • Logo, Menü, Kontakt und Footer stehen dort, wo Besucher sie erwarten.
  • Seiten sind mit aussagekräftigen Zwischenüberschriften, kurzen Absätzen und Listen gegliedert.
  • Menüpunkte und Buttons verwenden die Sprache der Kunden.
  • Formulare fragen nur das Nötigste ab und bestätigen das Absenden deutlich.
  • Fehlermeldungen sagen, was falsch ist und wie man es behebt.
  • Die Telefonnummer ist auf dem Smartphone mit einem Tipp anrufbar.
  • Klickflächen sind groß genug, Texte haben ausreichenden Kontrast.
  • Es gibt keine Pop-ups beim Laden und keine automatisch wechselnden Slider.
  • Mindestens einmal wurde die Website von Menschen getestet, die sie nicht kennen.
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Häufige Fragen

Wie viele Testpersonen brauche ich, um UX-Probleme zu finden?

Für eine Firmenwebsite reichen oft schon drei bis fünf Personen aus Ihrer Zielgruppe, um die größten Hürden sichtbar zu machen. Wichtiger als die Zahl ist, dass Sie konkrete Aufgaben stellen und nicht eingreifen, wenn jemand zögert. Nach jeder Verbesserungsrunde lohnt sich ein weiterer kleiner Test, statt einmal sehr viele Personen zu befragen.

Ist UX-Design auch für Onlineshops und Buchungssysteme gleich?

Die Grundprinzipien gelten überall: Konventionen, klare Wege, Rückmeldungen, wenig Ablenkung. Shops und Buchungssysteme haben aber deutlich mehr Interaktion, etwa Filter, Warenkorb und Bezahlvorgang. Dort lohnt sich ein tieferer Blick in spezialisierte Forschung, zum Beispiel vom Baymard Institute, das seit Jahren E-Commerce-Abläufe untersucht. Für eine klassische Firmenwebsite reichen die Grundlagen aus diesem Beitrag meist aus.

Kann eine bessere UX auch das Google-Ranking verbessern?

Indirekt teilweise. Laut Google gibt es kein einzelnes Signal für die Nutzererfahrung; die Core Web Vitals, also Kennzahlen zu Ladezeit, Reaktionsfähigkeit und Layoutstabilität, fließen aber in die Rankingsysteme ein. Weitere Aspekte wie Mobilfreundlichkeit oder der Verzicht auf aufdringliche Einblendungen verbessern laut Google vor allem die Zufriedenheit der Besucher. Erwarten Sie von UX-Verbesserungen deshalb in erster Linie mehr Anfragen aus dem bestehenden Besucherstrom.

Wie oft sollte ich die UX meiner Website überprüfen?

Ein kurzer Check lohnt sich mindestens einmal im Jahr sowie nach jeder größeren Änderung, etwa neuen Leistungen, einem neuen Formular oder einem Design-Update. Zusätzlich sind Rückmeldungen von Kunden ein guter Anlass: Wenn mehrere Anrufer dieselbe Frage stellen, ist das ein Hinweis, dass die Website an dieser Stelle nicht verständlich genug ist.

Quellen

  1. Nielsen Norman Group: 10 Usability Heuristics for User Interface Design – Jakob Nielsen, 1994, zuletzt überarbeitet 2024
  2. Nielsen Norman Group: Jakob’s Law of Internet User Experience
  3. Nielsen Norman Group: F-Shaped Pattern of Reading on the Web – Eyetracking-Erkenntnisse zum Scanverhalten
  4. Nielsen Norman Group: Usability 101 – Introduction to Usability
  5. Google Search Central: Nutzerfreundlichkeit der Seite (Page Experience) – Stand 09/2026
  6. W3C: Understanding WCAG 2.2 – Target Size (Minimum) – Erfolgskriterium 2.5.8
  7. W3C: Understanding WCAG 2.2 – Contrast (Minimum) – Erfolgskriterium 1.4.3
H. KiassifMarketingleiter bei NEUZEITWERBER

H. Kiassif leitet das Marketing bei NEUZEITWERBER und betreut Websites, Kampagnen und Anfragestrecken für Betriebe aus Handwerk und Mittelstand.

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